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Kommentar zum neuen Bürgerhaus in Hechtsheim – Die Nichtakzeptanz der Bürger und Vereine für die Nutzung

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Seit einiger Zeit kann man das Räumlichkeiten im neuen Bürgerhaus Hechtsheim mieten, aber die Resonanz nach der Nutzung der Räumlichkeiten ist nicht gerade hoch. Vor allem aber bei der Vereinen ist die Akzeptanz sehr gering.

Was sind die hauptsächliche Gründe, warum fast die meisten Hechtsheimer Bürger und Vereine das Bürgerhaus nicht nutzen wollen?

Die Hauptgründe sind vor allen die zu hohen Mietkosten und die Instraparenz der möglichen Zuschüsse für die Vereine.

Nehmen wir mal ein Beispiel den kleinsten Raum und zwar den Rieslingraum.
Fassungsvermögen von 20 Personen
Normalpreis für eine Stunde Nutzung beträgt 24 € ohne Extras.
Gehen wir von 4 Stunden aus. Beträgt die Miete 96 €
Vereine erhalten einen Nachlass von 50%.
Dann beträgt die Miete 48 €.
Weitere Extras wären zB.

  • Rollbarer Lautsprecher: 50 €
  • Funk-Mikrofon: 14 €
  • Headset mit Mikrofon: 18 €
  • Küche mit Thekenbereich: 150 €
  • Raum Riesling – von Standardbestuhlung abweichen: 100 € (Tische und Stühle verschieben)
  • Moderationskoffer: 20 €
  • Stehtische inkl. Husse: 25 €
  • Technik Support buchen (Nach Anfrage)
  • Kalendereintrag bewerben: 0,00 €

Instraparenz wird es bei Zuschüssen. Den Vereinen wird  es so vermittelt, dass man Nicht-Finanzkräftigen
entgegen kommen würde. Hierfür stehe ein Topf, aus dem Verkauf von Inventargüter der alten Bürgerhaus zur
Verfügung.
Ab wie hoch können die Zuschüsse sein?
Wie viel Fördermittel stehen insgesamt zur Verfügung und kann jeder Verein
auf diesen Topf zugreifen und außerdem, wie lange stehen die Mittel zur Verfügung?

Das sind Fragen die die Stadt Mainz mit dem Mainzer Bürgerhäuser GmbH & Co. KG unter Günter Beck nicht offen beantwortet.
Aber der grundlegende Punkt ist, dass sich die meisten Vereine, solche hohe Mieten sich nicht leisten können oder auch wollen.
Lieber gehen sie lieber an Orten, wo die Mieten gering sind oder in Gaststätten überhaupt nichts kosten außer Getränke und Essen.

Das Hechtsheimer Bürgerhaus wurde für 8 Millionen € Steuergelder durch das Kommunale Investitionsprogramm 3.0, also bezahlt von den Menschen die Mitglieder in Vereinen sind und sich auch in den Vereinen engagieren.
Die Bürgerhäuser in Hechtsheim, aber auch in Finthen sollte ein bezahlbar Treffpunkt für die Bürger sein.
Aber wie handelt die Stadt Mainz.? Sie handelt wie ein kommerzieller Veranstalter.
Der Bergriff Bürgerhaus ist somit nicht zutreffend. Es ist ein Hohn gegenüber den Hechtsheimer, aber auch Finther, wie diese neuen Einrichtungen vermarktet werden. Ich denke, den Obrigkeiten ist es egal oder nicht bewusst, ob Vereine bezahlbare Räume finden.
Vor allen in der jetzigen Coronakrise können viele finanziell angeschlagene Vereine keine große Hilfe von der Stadt Mainz und dem Oberbürgermeister erwarten.
Beigefügt ist ein Antwortschreiben von Herrn Ebling an die Vorsitzende des Vereinsring Hechtsheim.

Gerne würde ich eure Meinung hören, wie Ihr das sieht?

 

 

Schreiben Stadt MZ 20_08_20

Beitrag: Kai Schütz

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